Warum scheint Veränderung oft so schwer? Teil II

Durch dieses immer gleiche Abrufen bestimmter Gedanken lebt unser Körper buchstäblich in der Vergangenheit und wir haben oft die immer gleichen Ergebnisse in unserem Leben, denn

bestimmte Gedanken (je nachdem ob sie dich traurig | glücklich | wütend machen), führen zu bestimmten Gefühlen, diese Gefühle führen dich zu bestimmten Entscheidungen und diese wiederum bringen für dich bestimmte (meist vorhersehbare, bekannte) Ergebnisse in dein Leben. Denn diese Entscheidungen beruhen auf bekannten, "alten" Gefühlen.


„Je stärker der emotionale Quotient eines beliebigen Ereignisses – sei es nun gut oder schlecht – ist, desto stärker verändert sich unsere innere Chemie. Bemerken wir eine signifikante innerliche Veränderung, achtet das Gehirn darauf, wer oder was diese Veränderung im Außen bewirkt, und macht sozusagen einen Schnappschuss dieser äußeren Erfahrung; das nennen wir eine Erinnerung.“

(Auszug aus: Joe Dispenza. „Werde übernatürlich.“ Apple Books.)


Für mich war das eine maßgebliche Erkenntnis. Denn endlich verstand ich, was damit gemeint war, dass Gedanken wirklich Materie werden. Lange habe ich mir Veränderung gewünscht und habe mich in meiner eigenen Situation gefangen gefühlt, ohne scheinbaren Ausweg.


Was kannst du tun, um diesen Schaltkreis zu durchbrechen?


Der erste Schritt ist wie bei allem im Leben: werde dir bewusst, was da in deinem Körper passiert. Welche Gedanken denkst du den ganzen Tag? Wie sprichst du mit dir, wenn du alleine bist? Auf welchen Gefühlen beruhen deinen Entscheidungen? Wichtig ist, dass du versuchst, so neutral wie möglich zu sein: versuche, dich nicht zu verurteilen und akzeptiere, was ist. Denn du hast ausschlaggebende Gründe in deinem Leben gehabt, wieso du bestimmte Dinge in deinem Leben tust und getan hast.


Ein weiteres mächtiges Tool ist, dich immer wieder in den gegenwärtigen Moment zu holen. Sei im JETZT. Du putzt gerade Zähne? Perfekt, dann machst du ausschließlich das und räumst nicht nebenher noch die Spülmaschine aus. Spüre in deinen Körper, nimm deine Füße wahr, nimm deine Hände wahr. Dich mit deinem Körper zu verbinden ist ein super Tool, um dich in den Moment zu bringen. Versuche, einen Schritt zurückzugehen und dir klar zu werden, welche Gedanken du im Moment hattest. Wie ein kleiner Check-in in deinem Körper und deinen Geist. Du wirst merken, auf Dauer wirst du dich klarer sehen können!


Meine Lieblingsübung: stelle dir vor, wer du in Zukunft sein willst. Was bist du für ein Mensch? Welche Eigenschaften hast du? Wie fühlst du dich? Wie siehst du aus? Du darfst hier ruhig total detailliert sein. Wenn du dir nun darüber nachdenkst, was du dir in deinem Leben wünscht, überlege, welche Entscheidungen genau dieses Zukunfts-Ich treffen würde: und treffe sie. Nicht auf Basis deiner vergangenen Gefühle, sondern auf Basis der berauschend-guten Gefühle, die dein neues Ich treffen würde. Denn genau so wirst du zu dem Menschen, der du in Zukunft sein willst: mit den Gefühlen, mit den Entscheidungen und letztlich mit den Ergebnissen, die du dir schon immer gewünscht hast 💫 #BeTheCEOofYourLife


Von Herzen,


Vanessa 🕊





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